Sonntag, 22. Dezember 2013

"Was ist für dich Twitter? - Teil 3"

Eine kleine Tweet-Sammlung

Hier kommt der mittlerweile dritte Teil einer Tweetsammlung zum Thema Twitter. Ich habe 11 Twitterer um einem einzigen Tweet (140 Zeichen) gebeten. Einzige Vorgabe: "Was ist für dich Twitter?" Keine weiteren Regeln. Wichtig war mir die Mischung von interessanten Charakteren, lustigen, kreativen oder auch ernsten Ansätzen und einfach der Spaß an einer Sache, die uns alle täglich beschäftigt und im Geiste vereint. Die Ergebnisse lesen Sie hier.


Ich bedanke mich sehr bei den verschiedenen Autoren, mit deren Hilfe und Kreativität dieses Projekt möglich war. Mit den hier veröffentlichten Tweets geht natürlich eine absolute Folgeempfehlung einher. Durch einen Klick auf den Twitter-Namen können Sie folgen, wenn Sie das nicht ohnehin schon tun.
Aber nun, lesen Sie selbst:


@BaamBuFish    
Twitter ist für mich sowas wie der lang ersehnte Regen in der ausgedörrten Wüste meines Lebens. 
Und Titten gibts hier auch.

Twitter? Das mit den Menschen drin? Die lieben, leiden, feiern und trauern? Wo Fremde deine Gedanken lesen und teilen? Kenn ich nicht.


@KatiKuersch
Twitter ist mein digitales Kuscheltuch.


Twitter = 140 Zeichen Zeitverschwendung, 
leben, lieben, leiden, lallen, treffen, trinken, trödeln, pöbeln…
Oder kürzer: twitteresk


@tussirella
Twitter ist für mich wie die Speakers Corner. Bei manchen bleibe ich stehen und höre zu, bei anderen hätte ich gerne faule Eier dabei.


@Pokerbeats
Twitter ist ein Ventil für meinen Kopf.


Twitter ist für mich der glitzernde Zapfhahn mit dem frischen Bier, wenn das Leben versucht mir das Glas mit den schalsten Resten zu reichen.


Worte entdecken. Menschen auch. Twitter ist. Machen Sie was draus. Vielleicht Liebe.




@kaiNpardon
Twitter ist, eine erhellende philosophische Feststellung über das Leben zu schreiben und sie dann durch 140 beliebige Zeichen zu ersetzen.



Twitter: Einer fängt an und plötzlich ist irgendwas mit Hasenkötteln "en vogue".


Twitter is ne Frau.


@DerFloyd
Twitter ist der Ort, an dem ich meine geistigen Ergüsse mit großer Ernsthaftigkeit mit anderen teilen kann. 
Hihi. Ergüsse..


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Erster Teil der Tweetsammlung mit anderen Autoren: H I E R und H I E R.

Zweiter Teil der Tweetsammlung mit weiteren Autoren: H I E R und H I E R.



-Floyd-

Samstag, 11. Mai 2013

100 DMs mit ... @kaiNpardon

 "Auf welcher Videotextseite erfahre ich eigentlich unsere Einschaltquote?"


001. 100 DMs. Worüber möchtest du reden? Was beschäftigt dich gerade?

 









002. Oh, das sind ja gleich drei Fragen auf einmal. Moment, verzählt.

 









003. Hast du so was öfter? Dyskalkulie?

004. Nein, ich bin nur der festen Überzeugung, mit Schokolade ist alles besser. Ich Werbe-Opfer.

005. Ich hätte dich für intelligenter gehalten, als auf eine lila Kuh reinzufallen. Du Opfa.

006. Du siehst lila Kühe aus Überraschungseiern springen? Siehst du, das passiert, wenn man unterzuckert ist.

007. Oder besoffen.

008. Da kann ich nicht mitreden. In der Regel lasse ich an der Tastatur die Hopfenblüten im Tee weg.

009. Du kannst bei besoffen nicht mitreden? Wann warst du denn das letzte Mal voll?

010. Oh, das ist schon fast mein halbes Leben her. Aber wenn ich das zugebe, liest diesen Blog-Post wahrscheinlich niemand mehr. Huch.

011. Ernsthaft? Trinkst du nichts?

012. Doch, aber nur Bier und das meist nicht allzu viel. Auf welcher Videotextseite erfahre ich eigentlich unsere Einschaltquote?


013. Macht nichts. Bleibt mehr für mich. VIDEOTEXT? Bist du wahnsinnig? Viel zu fortschrittlich! Beachte einfach den Aushang auf dem Marktplatz.

014. Praktisch, zum Markt muss ich sowieso nochmal. Ein paar von den Schafen reklamieren, die zählen beim Einschlafen neuerdings immer falsch.

015. Dann behalte die doch einfach. Das habt ihr dann ja gemeinsam.

016. Ich mag es ja, wenn Twitter redundant ist. Wie oft hast du eigentlich mittlerweile deinen PROOOOOST!-Tweet von dir selbst geklaut?

017. Hahaha. Redundanz ist ein gutes Stichwort. Wie genervt sind denn deine Mailkontakte von deinen Antworten?

018. Keine Ahnung. Ich leite die Mails von Kontakten, die bereits einmal eine Antwort bekamen, grundsätzlich an die Monster unter meinem Bett um.

019. Ach stimmt. Ich hatte vergessen, dass du zwei solcher Gags hast.

020. Oh, ich bin der Mann mit den zwei Gags? Immerhin einer mehr als Mario Barth hat. Hier, kennta? Kennta? Kennta, wa?!

021. Nee. Mario Barth hat schon mehr Gags als du. Zum Beispiel diesen einen.. Äh.. Den mit den Frauen und Männern.. den unlustigen halt.

022. Ich sehe, du kennst dich aus. Ich möchte dich nun ganz spontan doch nicht fragen, wieso du mir auf Twitter folgst.

023. Die Monster unter deinem Bett sind Kumpels von mir.

024. Ich vermute ja schon lange, dass die Monster unter meinem Bett sich ihr Taschengeld mit dem Texten für sogenannte Comedians verdienen.

025. Du glaubst also, dass sie heimlich deine Tweetentwürfe lesen? Skandal!

026. Das erklärt alles. In meinem Entwurfsordner stehen nur Notizen wie mein Pupillenabstand von der letzten Messung beim Optiker. Und in deinem?

027. Gute Frage.. Ich schaue mal eben nach.. Hier steht: "Irgendwas mit Penis". Wird bestimmt ein Toptweet.

028. Gabs auf jeden Fall bestimmt noch nie. Aber schön zu wissen, dass du deine PROOOOOST!-Tweets immer noch von Hand schreibst.

029. Natürlich! Alles echte floydsche Handarbeit! Aber mal ehrlich, du beantwortest deine Mails doch gar nicht so. Oder?

030. Quatsch! Ich wiege natürlich die Kunden in Sicherheit, die mich auf Twitter lesen. Die wahren Mails sind noch sehr viel schlimmer.


031. Es gibt Menschen aus deinem Leben, die deinen Twitteraccount kennen? Ohje.

032. Die gibt es tatsächlich. Vielleicht finde ich irgendwann auch heraus, wieso sie dann aus meinem Leben verschwinden und auf Twitter bleiben.


033. Ach du Scheiße! Ernsthaft? Du bist ja mutig.

034. Wohl eher dumm. Andere Unternehmen als Twitter würden mich wohl für neu geworbene Kunden bezahlen.

035. Ich habe heute gelesen, dass Twitter 9 Milliarden Dollar wert ist. Mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß, warum, hätte ich die gerne.

036. Aber wozu? Um dann Twitter zu kaufen?

037. Nee. Das könnte man auf die Schreiber umlegen. Es sind 250 Millionen Leute, die das Ganze erst mit Leben füllen.

038. Hurra, das wären... 36 Euro für jeden! Aber in Bier rechnest du das jetzt bitte um.

039. Da sag noch mal einer, du könntest kein Mathe! Das sind 80 halbe Liter vom Rewe. Davon kann man schon 2-3 gute Abende machen.

040. Ich habe 6 Semester Mathe als Nebenfach studiert. Da habe ich fast halb so viel Rechnen gelernt, wie beim Biergarten-Job als Student.

041. Mag sein. Aber du hast das doch bestimmt nicht ohne Hilfsmittel ausgerechnet. Zeig mal deinen Abakus.

042. Ich glaube, wir sollten deine Blog-Besucher nicht zu sehr mit diesem modernen technischen Schnickschnack langweilen.

 
043. Wieso nicht? Hast du noch mehr solche hochtechnologischen Geräte?

044. Nachdem neulich meine Kaffeekanne auf dem Herd schmolz, denke ich gerade über den Kauf von so einem Ding mit Schalter nach.

045. Herd?! Boah! Ich reibe immer noch zwei Stöcker aneinander!

046. Kurz was anderes: Es bleibt dabei, oder? Die wirklich spektakulären Enthüllungen zu Gunsten des Spannungsbogens nicht vor DM Nr. 82?!

047. So ist es. Wie ich sehe, hast du in der dreistündigen Vorbesprechung gut aufgepasst.

048. Das sagten früher meine Lehrer auch immer über die Unterrichtsstunden, während denen ich Billiard spielen war. Zwei Stöcker? Pfadfinder?


049. Kein Pfadfinder. Sehe ich aus, wie ein Nerd? Was kommt als nächstes? Twitteraccount?

050. Du siehst in der Tat eher aus wie ein Musiker. Wobei ich immer dachte, der mit den zwei Stöckern und dem Schlagzeug war ein anderer.

051. Bin ich ja auch. Spielst du auch ein Instrument? Oder nur Maultrommel?

052. Mit 5 Rassel und Xylophon in der musikalischen Früherziehung gelernt. Nun bin ich nur noch sporadisch der weltschlechteste Shaggy-Imitator.

053. In deiner Kindheit war schon das Xylophon erfunden!? Krass. Laut Wikipedia gibt es das doch erst seit 500 Jahren.

054. Wir hatten ja nüscht. Ich finde nicht mal Wikipedia in meinem Brockhaus. Wobei, dein Bart macht dich ja auch nicht wirklich jünger.

055. Was hast du denn immer mit meinem Bart? Der ist mühsam angezüchtet!

056. Ich bin bei meinen Eltern quasi auf einem Teppich in dieser Farbe und Haarlänge großgeworden.


057. Ernsthaft? Der klassische Flokati?

058. Ich hab ihn nicht gefragt, wie er heisst. Hat dein Bart denn einen Namen?

 
059. Nee. Höchstens seine Bewohner. Gibst du deinen Körperteilen Namen?

060. Natürlich nicht. Seit ich twittere, spreche ich alle Körperteile mit "Und Sie sind?!" an.

 
061. So extrem? Was sagt denn dein Therapeut dazu?

062. In der Regel "Und Sie sind?!". Mir fällt dann immer ein, dass ich gar keinen Therapeuten habe.

063. Als guter Twitterer hat man ja anscheinend heutzutage ohnehin eine Bäckerin als erste Ansprechspartnerin.

064. Hast du etwa alle guten Twitterer gerade FETT genannt?!


065. Ständig! Dich ganz besonders.

066. Sollte ich je ein guter Twitterer werden, sollte ich wohl die Diät machen, wo man das Essen nicht mehr vor den Monstern wegschließt.

067. Sollte ich je ein guter Twitterer werden, wüsste ich gar nicht, was ich machen würde. Was macht denn einen guten für dich aus?

068. Hm. Vermutlich sowas wie "Lesenswert schreiben, liebenswert bleiben."

069. Du favst viel. Hast du eine TL voll mit Lesenswertem?

070. Für mich ist sie das in jedem Fall. Lesenswert oder liebenswert, im Idealfall beides. Ich lese ziemlich komplett.

 
071. Habe ich schon gemerkt. Und was mache ich dann da drin?

072. An dieser Stelle würde ich gerne jemanden anrufen. Oder frage ich lieber das Publikum?

073. A) Gewohnheit B) Geschmacksverirrung C) Höflichkeit D) Bart

074. Ähm, ich nehme die 500.000 Euro und höre auf.

075. Günther Jauch wäre so stolz auf dich.

076. Ich auch.

077. Was meinst du, wie weit du bei Wer wird Millionär kommen würdest?

078. Auf dem Sofa schaffe ich immer die Million (außer gerade). Real hab ichs noch nicht bis zum Casting geschafft. Aber schon mal versucht.

079. Was echt? Wenn du es schaffst, nimmst du mich dann bitte als Telefon-Joker?

080. Sag bloß, dein Twitter-Endgerät hat tatsächlich noch so eine Telefonie-Funktion?

081. Eigentlich hat mein Telefon auch eine Twitterfunktion. So herum. Hätte ich damals mit meinem Nokia 3310 auch nie gedacht.

082. Da hält der Akku wenigstens. Ähm, die sensationellen Fotos von den Monstern unter meinem Bett kommen frühestens in DM 98 dran, oder?

083. Ja. Ganz genau. Du hattest du mir ja schon im Vorfeld angekündigt. Die Leser werden begeistert und schockiert zugleich sein.

084. Twitter wird meine Probleme einzuschlafen mit ganz neuen Augen sehen! Schläfst du eigentlich einfach so durch?


085. Nee. Ich schlafe selten durch. Aber das liegt auch nicht wie bei dir an den Monstern. Das sind meine Kumpels.

086. Nachts ist Twitter sowieso am schönsten.

087. Sehe ich auch so. Nicht so hektisch und die ganz Verwirrten kommen raus.

088. Ich hatte immer schon so eine Vorahnung, dass die Twitterer die ewige Finsternis heraufbeschwören würden, wenn sie könnten.

089. Manche tun das ja auch. Einfach im Keller die Fenster verdunkeln.

090. Und die übrigen fragen: "Ich habe Fenster?!"

091. Fragst du dich auch manchmal, wie Twitterer Bilder von Landschaften twittern können? Als ob die die Bude verlassen würden!

092. Es gibt so Bild-Datenbanken, da kann man Fotos kaufen... nicht, dass ich das schon mal tat.

093. Du redest von einem Freund, ne? 


094. Äh.. genau. Oh, wir haben die angekündigte spektakuläre Enthüllung in DM 82 ja genau hinbekommen!

095. Du redest dich doch raus. In Wirklichkeit willst du doch gar nicht, dass die schockierenden Fotos von dir und den Monstern öffentlich werden!

096. So ein Unsinn! Ich suche direkt die Kamera mit den Fotos drauf. Sie müsste unter meinem Bett... AAAARGH

097. In der morgigen Zeitung wird stehen: "Twitterer verliehrt Arm beim Versuch unter sein Bett zu fassen."

098. Den Arm habe ich noch. Aber von der Kamera leider nicht mehr als die Handschlaufe. Die Monster verderben einem aber auch echt alles. Sorry!

099. So ein Mist aber auch! Wir sind schon am Ende. Dir gebührt das Schlußwort. Ich bedanke mich.

100. Ich bedanke mich für unser DM-Gespräch! Aber wollten wir nicht eigentlich über die globale Erwärmung geschrieben haben? Oh, neue Tweets!



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Sonntag, 24. Februar 2013

100 DMs mit ... @troedelkatze

 "Diese Gürtellinie. Die sitzt ja bei jedem anders. 
Bei manchen unterhalb der Kniekehle"


001. 100 DMs. Worüber möchtest du reden? Was beschäftigt dich gerade?










002. Twitter, oder? sehe es gerade mit ganz anderen Augen. kann sich morgen auch wieder ändern.
 









003. Oha. Wie kommt das, wenn ich fragen darf?

004. vielleicht liegt das an meiner momentanen Wahrnehmung. oder an gewissen Leuten in meiner TL.

005. Mhm.. Die Leute in deiner TL könntest du ja selbst beeinflussen..

006. hab ich auch schon gemacht, indem ich manche entfolgte. und werde wohl noch weiter entfolgen müssen. leider.

007. Halte ich für die richtige Maßnahme, wenn dich einige nerven. Was genau stört dich?

008. es geht zu vielen nur um Sterne und Follower. und diesen Ehrgeiz jeden Tag lesen zu müssen, empfinde ich zur zeit als sehr anstrengend.

009. Verstehe. Ist nachvollziehbar. Das alte Problem. TL aufräumen könnte helfen. Glaubst du, dass viele so denken?

010. nicht alle. das lese ich ja raus. in den letzten Monaten hat sich Twitter ganz komisch entwickelt. findest du nicht?

011. Ich glaube, dass das schon immer so war. Aber vielleicht folge ich auch anderen Leuten als du. Solche Leute schaffen es nicht in meine TL.

012. das kann sein. wie gesagt, ist nur eine subjektive Wahrnehmung. vielleicht bin ich da etwas ungerecht. mit meiner Sicht.

013. Ich glaube schon, dass es auf Twitter Leute gibt, die das Ganze zu ernst nehmen. Hast du noch Spaß dran oder versaut dir das alles?

014. ich versuche mir den Spaß nicht zu nehmen. und ich nehme Twitter nicht ernst. nur meine Gedanken möchte ich mit Respekt behandelt sehen. 

 
015. Finde ich richtig. Du spielst auf deine Tiger-Tweets an?

016. ja, auch. das war eine Seite an Twitter, die ich abgrundtief gehasst habe. man will nur in Ruhe schreiben, nicht mehr.


017. Ich fand´s nicht okay, dass dir manche Leute diese Idee weggenommen und sich teilweise drüber lustig gemacht haben.

018. Danke, fand ich auch nicht. und diese Aufmerksamkeit wollte ich auch gar nicht und war völlig damit überfordert. war schlimm.


019. Das ist schade. Ging aber auch echt zu weit. Warum hast du es so sehr an dich rankommen lassen?

020. weil der Tiger für mich eine Ausdrucksform ist, mein Seelenleben in Worte zu fassen. und intimer geht es in dem Moment nicht. deswegen.

021. Und du hast dich beim Lesen der Kopien gefühlt, als würde jemand da eindringen wollen?

022. nicht direkt. aber sie haben den Sinn nicht verstanden und manche haben sich darüber lustig gemacht. es muss ja nicht verstanden werden.

023. Du hast öffentlich darauf hingewiesen, dass es dich beschäftigt und dir nicht gefällt. Darauf nahmen einige keine Rücksicht. Das ist mies.

024. ja, und dann kam noch die kuttner und es wurde nochmal richtig doof. und wieviele der in den Arsch kriechen. widerlich. und warum?


025. Orrr. Die Kuttner ey. Da sagst du was. Warum hat die das bitte nötig? Ich hab keine Ahnung. Das verstehe, wer will.

026. sie will zu dem Laden dazu gehören und bedient sich solcher Sachen. und alle lassen das durchgehen. man ist so lange dabei und dann das.

027. Den Eindruck habe ich auch. Glaubst du, dass diese Kopien entstanden sind um Sterne abzugreifen?

028. es ging nur darum. einfach auf einer Welle mitreiten und ein paar favs mitnehmen. der Tiger hat damit ein bisschen seine Unschuld verloren.


029. Vielleicht kann der Tiger daraus etwas Positives mitnehmen. Wenn das möglich ist. Jeder verliert früher oder später seine Unschuld.

030. mich störte einfach dieses wenig liebevolle. es war meistens nur hässlich oder wurde als scheisse abgetan. wen interessiert das?


031. Kapiert. Es war dir viel wert und wurde dir zum Teil weggenommen. Und das auf eine respektlose Art und Weise. Trifft es das?

032. ja, das trifft es. aber das gehört hier wohl dazu und lässt sich nicht ändern. musste ich auch lernen.


033. Glaubst du, dass man auch mit negativen Reaktionen rechnen muss, wenn man etwas in der Öffentlichkeit sagt?

034. ja, anscheinend ist das so. wenn mir was nicht passt, dann halte ich den Mund, fave nicht oder entfolge dann. aber darüber lustig machen? ne.


035. Richtig. Angenommen jemand, den du magst, würde einen ironischen Tweet in Anlehnung an deine schreiben. Wie würdest du reagieren?

036. sagen wir es mal so: wenn man sich lange liest und kennt, dann kann man das auch gerne machen. aber das passiert nie.

037. Ich glaube, ich habe solche Tweets nicht, bei denen es mich stören würde. Verstehe deinen Punkt aber. Du schreibst sehr persönlich.

038. ja, sehr. vielleicht mache ich mich damit auch angreifbarer. jeder gestaltet seinen Account so, wie er möchte. das ist auch ok so.

039. Das muss sogar so sein! Wenn das irgendjemanden stört, dann kann er dich ja entfolgen. Kein Grund verletzend zu werden.

040. ja, das sehe ich auch so. es entfolgen aber nur die, weil nicht zurück entfolgt wird. gefavt wird dann so ein Scheiß von der kuttner.


041. Hat es denn auch was mit Tweetklau zu tun oder mehr mit der Tatsache, dass es dir nahe geht? Fühlst du dich der Tweetidee beraubt?

042. ja, schon. der Tiger ist ja meine Idee. sollen doch alle bitte eigene Ideen sammeln. das hat auch nichts mit Inspiration zu tun.

043. Nee. Sind schon Plagiate. Mhm.. Blöde Geschichte. Wie geht´s denn dem Tiger heute?

044. wieder besser. werde nicht mehr jeden Tag davon schreiben. er ist ein Teil davon zu sehen, wo ich gerade stehe. zwecks Depression und so.

045. Das freut mich sehr. Hoffe vor allem, dass diese Kopien jetzt ein Ende haben. Länger keine mehr gesehen. Auch nicht von sogenannten Promis.

046. haben sie wohl. die Karawane ist weiter gezogen und sucht neue Opfer. so hat sich Twitter ein bisschen entwickelt. leider.


047. Du scheinst momentan echt eine sehr negative Sicht auf Twitter zu haben. Verständlich.

048. nicht nur wegen mir. auch das ganze mit #aufschrei war mehr als beängstigend. keiner wollte zuhören, nur Provokation und mobben. traurig.

049. Ja. Die Welt ist voller Idioten. Leider. Was hat dich an #aufschrei am meisten erstaunt?

050. die Geschichten. mir ist das zum Glück nie passiert. aber es macht traurig, was manchen passiert. und dann die Reaktionen.

051. Die Reaktionen der Twitterer auf die Geschichten? Hab ich gar nicht mitbekommen. Wurden die Frauen nicht ernstgenommen?

052. nein. leider nicht. viele haben sich darüber lustig gemacht. oder provoziert. und dann haben manche sich darauf gelöscht. das war so…ooorrrr.


053. Echt? Mhm.. Ich habe das nicht so verfolgt oder es war nicht in meiner TL. Anscheinend folge ich den richtigen und nicht den Schwachköpfen.

054. ja, anscheinend?! hab auch einige rausgeschmissen. und versucht, es nicht so eng zusehen. was soll man machen? manchen verzeiht man.

055. Wenn es ganz unter der Gürtellinie ist, dann verzeiht man auch Leuten nicht, die man kennt. Hab ich auch schon erlebt und entfolgen müssen.

056. ja, diese Gürtellinie. die sitzt ja bei jedem anders. bei manchen unterhalb der Kniekehle. hat sehr viel Schulhof Charakter das ganze hier.


057. Das stimmt. Nur leider sind es hier Erwachsene, die es besser wissen müssten.

058. hihi, du sagst es. muss auch immer mit dem Kopf schütteln. ich mein, ich hinterfrage mich ja auch andauern. machen die das nie?

059. Ich denke, es gibt 2 Gruppen. Diejenigen, die sich nicht hinterfragen und diejenigen, die sich hinterfragen, aber glauben, sie hätten recht.

060. ich hinterfrage mich auch. und glaube nicht immer im recht zu sein. jeder hat seine eigene Wahrheit. das ist das entscheidene.

061. Diejenigen, von denen wir sprechen haben dann aber eine äußerst seltsame Wahrheit, die für mich nicht nachvollziehbar ist.

062. hihi, das stimmt. das liegt wahrscheinlich am Alter. oder an der Erziehung. oder am Lesen der Bild Zeitung. Whatever.

063. Wer weiß.. Glaubst du, dass auf Twitter mehr Idioten als tolle Menschen unterwegs sind?

064. hihi, gute frage. Twitter ist wie da draußen auch. man kann nur mit einer kleinen Gruppe oder Menschen wirklich Spaß haben.

065. Das glaube ich auch. Ich find´s immer schön, wenn ich jemanden entdecke, der/die zu dieser Gruppe gehören könnte.

066. ja, finde ich auch. und es entwickeln sich so schöne Freundschaften hier, das es jeden Ärger vergessen lässt. zum Glück.

067. Ja. Das ist die positive Seite an Twitter. Abseits von Sternen, Mobbing oder sonst was.

068. ja, sonst wäre ich schon lange nicht mehr hier. schon lange.


069. Absolut. Bei mir sind es jetzt zwei Jahre. Wie lange bist du schon dabei?

070. angemeldet 2009. angefangen zu schreiben November 2010. also auch so über zwei Jahre.


071. Wie bist du drauf gekommen?

072. durch meine damalige Arbeit: zwecks Social dingens. war aber dann mehr bei Facebook. durch die damalige Trennung dann zu Twitter.

073. Also war dein Account erst geschäftlich angelegt?

074. nein. eher um das Medium kennenzulernen. man hat sich dann auch für Facebook entschieden. war einfacher. der Account war nur für mich.

075. Ich kam durch einen Freund drauf. Habe anfangs gar nichts verstanden. 140 Zeichen? TL? Follower? Sterne? Ich fand es sehr blöd.

076. hihi, ja. hat bei mir auch lange gedauert, bis ich das alles verstanden habe. mein erstes #ff. keine Ahnung, was das ist. hat gedauert.

077. Hahaha. Ja genau! Ich denke heute noch, dass #ff für "folgt Floyd!" steht. Bin ich nur leider der einzige. Ich habe anfangs nur gelesen.

078. ja, und was für Zeug ich damals geschrieben habe. furchtbar. peinlich. naja, es hat gedauert. wie gesagt. 

 
079. Warst du etwa eine dieser "Ich mache mir jetzt ein Butterbrot. :D "-Twitterinnen?

080. hihi, nein. so schlimm nicht. aber mit Massen-mentions und auch mal Massen-#ff. und guten morgen. ganz viel. naja, Jugendsünde.

081. Ohje. Und dann kam irgendwann der Tiger.

082. hihi, lange später. davor habe ich die Kurve bekommen. nach einem Monat. wenn man dann anderen Leuten folgt, dann bekommt man ein Gespür.

083. Ging mir auch so. Folgst du Leuten, die so twittern?

083. am Anfang ja. da bin ich erstmal nur Leuten aus der Region gefolgt. danach kamen mehr in die TL und das schreiben hat sich verändert.

084. Ich bin anfangs nur Freunden und dooferweise auch Promis gefolgt. Das Schreiben hat sich verändert, als ich die Kreativen entdeckte.

085. war bei mir auch so, außer das mit den Promis. Und ab einer bestimmten Followerzahl auch. Da schreibe ich jetzt auch anders.

086. Ich wusste am Anfang echt nicht, was Twitter ist. Mittlerweile bin ich schlauer. Ist auch wichtig, um Twitter mit Spaß nutzen zu können.

087. hihi, bin ich froh, das ich da nicht die einzige bin. aber mich wundert es immer, das neue Accounts da wohl keine Schwierigkeiten haben.


089. Najaa.. Dieses Phänomen könnte ja wiederum auch andere Erklärungen haben.. hust

090. hihi, genau hust. manchmal geht das hier echt nicht mit rechten Dingen zu. vielleicht sind wir zwei die einzigen, die so lange brauchten. 

 
091. HeHe. Wir sind offensichtlich einfach ein bisschen mehr schwer von Begriff als andere. Das ist der alltägliche Wahnsinn von Twitter.

092. da sind wir mal stolz auf unsere offiziellen, am Anfang schwer von Begriff einzigen Accounts auf Twitter.

093. Ach.. Vermutlich gibt's noch ein paar mehr. Stolz bin ich auf meine Ideen und den Spaß, den ich durch Twitter habe. Du?

094. bestimmt. hoffe ich doch. auf jeden Fall. ja, ich kann schon stolz auf meinen Account sein. hätte ja nie gedacht, so „weit“ zu kommen.


095. Du kannst stolz auf dich sein und auf den Tiger.

096. ja, das bin ich auch. und froh ihn erschaffen zu haben. er bringt mir persönlich sehr viel.

097. Das freut mich sehr für dich und ich hoffe und wünsche dir, dass das auch in Zukunft so bleibt.

098. hoffe ich auch. danke schön. noch ein heißes Eisen, was wir besprechen?

099. Sehr gerne zu einem anderen Anlass,allerdings sind die 100 DMs jetzt leider vorbei. Du hast die hunderste. Ich danke dir. Hat Spaß gemacht.

100. ok. dann danke ich auch vielmals für das tolle Gespräch. hat mir auch viel Spass gemacht.


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Sonntag, 17. Februar 2013

100 DMs mit ... @actionjens

"Ich mag Menschen. Aber ich liebe Essen. 
 Man muss Prioritäten setzen."



001. 100 DMs. Worüber möchtest du reden? Was beschäftigt dich gerade?

 









002. Ich glaube, dass das was mich beschäftigt und das worüber ich reden möchte zweierlei Dinge sind.

 









003. Darf ich dich nach der zweiten Sache fragen?

004. Du brauchst mich nicht fragen, ob du fragen darfst. Fragen darfst du alles. Die Antwort liegt ja dann in meiner Entscheidung. :)


005. Was ist die zweite Sache, die dich beschäftigt und ist das gewichtet? 


006. Die zweite ist wahrscheinlich alles, was meine Zukunft betrifft, da mein Abschluss bevorsteht.

007. Abschluss.. verstehe. Ich schätze, es ist normal, wenn man sich da Gedanken macht. Aber was ist schon normal?

008. Normal, vielleicht eher "optimal", bedeutet für mich, zwar Angst zu haben, sie jedoch durch ein gewisses Urvertrauen nicht überzubewerten.

009. In diesem Fall ja. Normalerweise bedeutet "normal" wohl, dass etwas von vielen Menschen gleich gesehen wird. Was für ein Urvertrauen?

010. Rückhaltsgefühl und dass man genau so richtig ist, auch wenn man nicht "normal" ist. Schlimm genug, dass es solche strengen Vorgaben gibt.

011. Das ist sehr wahr und gut so. Rückhalt von.. ich wage es kaum auszusprechen.. Menschen, meinst du? So richtig echte jetzt?

012. Haha...meinetwegen auch von einer imaginären BasilikiumPflanze aus KinderTagen. Hauptsache man hat gelernt sich fallenlassen zu können.

013. Kennst du das fliegende Spaghettimonster? Das macht mir irgendwie Angst.

014. Aber warum? Im Pastafarianismus stehen dir nach dem Tod ein Biervulkan und eine StripperFabrik zur Verfügung. Sounds like Jackpot to me. ;)

015. HaHa. Das wusste ich noch gar nicht. Okay. Dann muss man echt vor gar nichts mehr Angst haben. Auch nicht vor dem Anschluss.

016. Ich sollte wohl AngstTherapeutin werden...oder SpaghettiMonster.

017. Letzteres hätte wohl weniger Anforderungen. Das solltest du machen und ich werde Berufsberater.

018. Ich fragte mich gerade, was so ein SpaghettiMonster wohl isst...hoffentlich nicht sich selbst...oder BerufsBerater.

 
019. Gute Frage. Vielleicht sind Spaghettimonster ja Vegetarier.

020. Vielleicht gibt es auch tatsächlich nur das Eine. Damit wäre meine Karriere also schon vor dem Beginn beendet. KarriereLeitern sind eh zu hoch.

021. Vielleicht sterben die ja irgendwann. Dann könntest du bei dem einen in die Lehre gehen. Wäre doch schade, wenn du diesen Traum aufgibst.

022. Meinst du, man kann lernen ein Gott zu sein?

021. Kommt stark drauf an, was ein Gott ist. Wenn es etwas ist, an das Menschen glauben und verehren, dann ja. Was meinst du?

022. Ich denke, man wächst an seinen Aufgaben. Aber Gott zu sein, sucht man sich nicht aus. Man ist es oder eben nicht. Er hat keine Wahl.

023. Das heißt also: Sollte es ein fliegendes Spaghetti-Gott-Monster geben, dann hat es sich das nicht ausgesucht oder wurde gezwungen? Traurig.

024. Naja, ein Gott zu sein ist auf jeden Fall nicht die dankbarste Aufgabe und mit viel Verantwortung verbunden. Sie sind die Ärzte des Glaubens.

025. Schöner Vergleich. Ärzte machen Fehler.

026. Aber Ihnen wird es nicht "erlaubt". Göttern auch nicht. Sie sollen unfehlbar sein. Perfekt. Nicht menschlich eben.

027. Unfehlbarkeit.Mhm.. Nehmen wir mal an, ich würde sterben und das Spaghettimonster würde mir keinen Biervulkan geben. Da wäre ich enttäuscht.

028. Ich finde es interessant, dass du automatisch davon ausgehst, dass du in den "Himmel" kommst. Nicht, dass ich das in Frage stellen würde.


029. Bin Optimist. Ich stoße an die Grenzen meines Wissens über Pastafarianismus. Was erwartet mich in der Hölle? Steinigung mit Hackbällchen?

030. Ich bin auch nur Laie und du sicher eh kein passionierter Pastafarian. Ich weiß es nicht. Es kam nie jemand zurück, um davon zu berichten.

031. Was könntest du dir vorstellen, was einem da passiert? Das ist sicher eine Religion, die nichts Böses in der Hölle hat.

032. Vielleicht widerfährt einem das, was man anderen im Leben zugefügt hat. Wahrscheinlich teilen die anderen ihr Essen nicht mit dir.


033. Könnte sein. Glaubst du wirklich, dass ich mein Essen nicht teile? Getränke wohl eher.

034. Ich bin da jetzt eher von mir ausgegangen.


035. Du magst es nicht, dein Essen zu teilen?

036. Ich bin wie Joey von Friends. AJ doesn't share Food! Ich hatte deswegen sogar schon Beziehungsstreits. ;)


037. Das kann echt nicht wahr sein..Ich wollte dich gerade GENAU nach dieser Szene fragen. Haha. Genial. Was, wenn jemand dir kein Essen abgibt?

038. Nichts. Wer könnte das besser verstehen als ich?!

039. Ah. Okay. So vernünftig bist du dann schon, dass du das auf andere überträgst. Sehr fair. Ich hasse es Getränke zu teilen.

040. Haha...stelle mir vor, wie du am Ballermann den SagriaEimer nicht teilst. Das Geheimnis ist: Doppelt kaufen.


041. Klaro. Doppelt kaufen, doppelt saufen. Ich dachte lustigerweise daran, wie du einem Kind nichts von deiner Schokolade abgibst.

042. Das wäre durchaus möglich. Haha.


043. Soo fies wärst du? Und ich dachte immer, ich würde Menschen hassen.

044. Ich mag Menschen. Aber ich liebe Essen. Man muss Prioritäten setzen.


045. Ich schätze, Menschen essen wäre da die perfekte Mischung aus deinen Vorlieben. Ich kann so gute Tipps geben.

046. Leider käme ich dafür in den Knast und dann wäre das Essen wieder scheiße. Und die Leute in meiner Umgebung auch.

047. ActionJens im Knast. Klingt nach einer super Sitcom. Wir sollten über ein Skript nachdenken. Das wird uns reich machen.

048. Hört sich irgendwie eher wie ein Porno an. Oder Hinter Gittern. Ich möchte Walther sein.

049. Hehe. Dachte ich mir. Erste Szene: "Warum liegt hier Jens rum?" Den Rest kannst du dir denken. Vielleicht Fesselspiele. Würde sich anbieten.

050. Gute Idee, wie wir wissen, wird GefängnisInsassen mit der Kleidung auch gleich das obligatorische BondageSet ausgeteilt.

051. Na klar! Ist voll witzig im Gefängnis. Oder vielleicht nicht. Kommt drauf an, ob man drauf steht.

052. Also ich möchte lieber meine Feiheit.

053. Bisschen froh, dass du das sagst. Ja. Ich auch. Wie definierst du Freiheit?

054. Freiheit ist ja eh immer relativ und hat für mich viel mit Autonomie zu tun. Freiheit ist dann der Grad, wie wenig sie eingeschränkt ist.

055. Das zu tun, was man will und möglichst wenig fremdbestimmt zu sein. Das willl jeder.

056. Zu viel Freiheit kann dann aber wiederum zum Fluch werden, wenn man zu viele Auswahlmöglichkeiten hat, die einen lähmen.


057. Richtig. Ich wollte neulich schnell etwas Bestimmtes einkaufen. Davon gab es aber zehn Varianten. Da musste ich dann doch lange überlegen.

058. Und da geht's nur um Käsesorten. Aber nun entscheide dich mal für einen Beruf. Oder ein Land. Eine Stadt...usw.


059. Weiß was du meinst. Vor dieser Entscheidung stehst du?

060. Ja, mit meinem Studium könnte ich fast alles machen. Und ich weiß nicht mal, in welcher Stadt ich leben möchte.

061. Fast alles? Auch Astronautin? Dann solltest du das macheen. Auf dem Mond ist es bestimmt toll. Da sind die Mieten niedrig.

062. Tatsächlich wollte ich wirklich mal Astronautin werden. Vielleicht kann man sagen: Alles außer Naturwissenschaften o.Ä.

063. Heißt dein Studiengang zufällig "Einmal alles"? Bist du gut in Naturwissenschaften?

064. Nein, eben nicht. Vor allem nicht bei Technik. Das ist für mich alles Zauberei.

065. Geht mir ähnlich. Aber heutzutage muss man sich ja mit einigen Dingen beschäftigen. Sonst kommt man nicht mehr klar.

066.  Ich bin da für Arbeitsteilung...ich kümmer' mich um Menschen, andere um Technik. ;)

067. Naja..Ist doch gut.  Dann ist deine Entscheidung schon mal eingeschränkt auf "Irgendwas mit Menschen".

068. Haha...aber das ist echt anstrengend. Außer man ist Archäologe...oder Pathologe.

069. Das stimmt. Da halten die wenigstens die Schnauze. Was willst du denn mit Menschen machen? Reden?

070. Na ich bin Soziologin. Wenn ich Glück habe nicht. Haha. Nein, ich rede schon gerne mit Menschen.

071. Respekt. Das kann ich ja persönlich gar nicht leiden. Bin ich nicht normal?

072. Da wären wir wieder beim Thema: Was ist normal? ;) Du bist gut so wie du bist. Das ist doch mehr als genug.

073. Vielleicht könnte ich aber besser sein.

074. Besser als wer?

075. Besser als ich jetzt bin.

076. Natürlich, wenn das aus deinem eigenen Antrieb heraus geschieht. Aber gemessen an deinen Ansprüchen, nicht an anderen.

077. Ich denke schon, dass ich Fremden nicht immer so unfreundlich gegenüber sein sollte. Will das aber nicht ändern.

078. Warum nicht?

079. Weil ich die meisten Menschen für Idioten halte und nichts verpasse, wenn ich so handle.

080. Logisch, wenn du unfreundlich bist, wird dich wohl kaum jemand mit offenen Armen empfangen. Self-Fulfilling-Prophecy.


081. Das will ich ja auch gar nicht. Insofern tue ich für mich das richtige.

082. Das ist deine Entscheidung. Aber damit vergraulst du vielleicht Menschen, die keine Idioten sind. Aber das weißt du sicher.


083. Ja. Das weiß ich. Wie machst du das? Hast du immer offene Arme?

084. Ich versuche es zumindest. Mal mehr, mal weniger. Es ist nicht gerade einfach. Man wird mit der Zeit vorsichtiger.

085. Ui. Hast du mal eine schlechte Erfahrung mit offenen Armen gemacht?

086. Natürlich. Die meisten beschreiben sich so, wie sie sein wollen und nicht wie sie tatsächlich sind. Das kann man nicht immer unterscheiden.

087. Das würde widerum bedeuten, dass die meisten Menschen sich selber in einem besseren Licht sehen.

088. Das wollte ich damit nicht sagen. Klar kommt das mal vor, aber leider ist bei den meisten tollen Menschen eher das Gegenteil der Fall.

089. Tolle Menschen schätzen sich selbst richtig ein und reden über sich mit guter Selbsteinschätzung. Verstehe ich dich richtig?

090. Nein, um Gottes Willen, deswegen ja "Gegenteil". Schön wär's. Viele tolle Menschen haben Selbstzweifel und sehen gar nicht ihr Potential.

091. Glaubst du, dass du dein Potential immer richtig einschätzt? Ich glaube, das kann ich nicht so gut.

092. Wenn ich das könnte, wäre ich wahrscheinlich schon an einem ganz anderen Punkt in meinem Leben. Es ist schwer. Ich übe es jeden Tag.

093. Muss man das können? Ich lebe eigentlich ganz gut damit.

094. Natürlich muss man nicht. Das ist jedem selbst überlassen. Ich kann ja nur von mir reden.


095. Ich glaube, Spagettimonster können ihr ganzes Potenzial ausnutzen. Was meinst du?

096. Logisch, das ist ja sozusagen ihr Job. Und außerdem sind sie noch köstlich dazu.


097. Du würdest einen Gott doch wohl nicht essen wollen?

098. Woher kommt sonst der Spruch: "Jeder trägt etwas göttliches in sich"?!

099. Auch wieder wahr. Wir sind am Ende unseres Gesprächs. Ich danke dir. War sehr erheiternd. Du hast das Schlusswort.

100. Meine Oma (93) sagt immer: "Man muss Menschen verbrauchen wie sie sind. Lebensmittel nur vorm Verfallsdatum". Es war toll. Danke. <3


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Dienstag, 22. Januar 2013

100 DMs mit ... @diepebbs

"Hihi. Du hast Bums gesagt."



001. 100 DMs. Worüber möchtest du reden? Was beschäftigt dich gerade?

 









002. Gleich zwei Fragen? Das überfordert mich jetzt.

 










003. Sind Sie oft von zwei Dingen gleichzeitig überfordert? Ich dachte immer, Frauen könnten Multitasking.

004. Schön, nur noch eine Frage. Sie sind ja lernfähig. Ich dachte immer, Männer sind das nicht.

 
005. Sie gehen der Beantwortung aus dem Weg. Das können Frauen wiederum gut.

006. Ich gehe gar nicht. Ich sitze aufm Sofa.

007. Ich auch. Ich wusste, wir würden eine Gemeinsamkeit finden.

008. Awww! Ich sehe eine fette, faule, gemeinsame Zukunft mit Chipskrümeln in den Sofaritzen.

009. Hast du mich gerade fett genannt?! Faul klingt gut. Wir gucken Filme und stehen nur zum pinkeln auf. So schön.

010. Das würde ich nie waagen...oh. Aber nicht, dass Sie da aufs Sofa kacken! Gar nicht schön!

011. Wofür halten Sie mich? Ich kacke natürlich nicht aufs Sofa. Dafür nehme ich die Badewanne. Wie jeder andere normale Mensch auch.

012. Ich hörte ja mal, dass es Leute gibt, die ihre Dusche nicht nur zum Pinkeln nutzen, sondern...Achtung...auch zum duschen. Irre. Alles Irre.


013. Ich war gerade duschen. Ohne zu pinkeln! Zumindest rieche ich jetzt nicht mehr so streng. Naja. Körperliche Arbeit. Kennen Sie ja nicht.

014. Stimmt. Ich bin Lehrerin. Da arbeite ich ja nie.

015. Ich kann das nachvollziehen. Bin ich ja auch. Ich stehe immer um Zwölf auf und lasse um zehn nach meinen Stift fallen. Sie?

016. SIE STEHEN AUF?!?! Krass, dieser Arbeitseifer. Puh.

017. Bin halt gut. Erzähl mir die lustigste, überraschendste oder seltsamste Geschichte, die dir mit Kindern passiert ist.

018. Blondes Mädchen(8), trinkt aus ihrer pinken Prinzessin Lillifee-Flasche, rülpst dann und ruft "SCHULZ!" - Da schmeiß ich mich heut noch weg.

019. Ah. Stimmt. Ich erinnere mich an den Tweet. Du hast nur die ganz Kleinen, oder? Sei froh. Größer sind die weniger süß und mehr schwierig.

020. Bin mehr im Grundschulbereich ja. Dafür bleiben sie mit zunehmendem Alter eher aufm Stuhl hocken und pinkeln sich nimma in die Hose.

021. Vor allem bei Ihnen. Ich würde jedenfalls als Ihr Schüler immer aufpassen und mich benehmen. Für die Hose kann ich nicht garantieren.

022. Awwwww! SCHLEIMEN VERBOTEN*! (*ein Fleißsternchen für dich)

023. Bist du eine stenge Lehrerin?

024. Da fehlt ein r, SIE DUMPFBACKE!

025. Oha. Streng und fies also. Aber aufmerksam. Was ist meine Strafe? Stille Treppe?

026. Nuu ja, ist eher so n pädagogisches Zuckerbrot und Peitsche, verstehen Se? Wie's die Kinder fordern. Strafen...bin ich nicht der Fan von.

027. Ihre Kinder fordern Zuckerbrot? Und was kriege ich jetzt? Ich habe auch Hunger.

028. Natürlich. Das sind Allesfresser. Für Sie gibt es natürlich bloß Mett oder Nutella als Aufstrich.

029. Ich glaube, ich bin einer der wenigen Twitterer, die Nutella nicht mögen. Sie?

030. Es erinnert mich immer an dieses eine furchtbare Lied...Nutella...ella...ella...eh...eh...eh... aber ansonsten: Nomnom.

031. Ganz schreckliches Lied. Müsste ein Cover aus den 80ern sein? Wir sind so alt. Welches typische Twitterklischee erfüllst du nicht?

032. Da möchte man der Interpretin nur noch eins mit nem Regenschirm überziehen. Alt? Wer? Ich? Niemals! Mhm...bin glücklich, das ist untypisch.

033. Ach stimmt. Frauen sind immer jung und pupsen Regenbögen. Hatte ich vergessen. GLÜCKLICH?? Sind Sie damit schon beim Arzt gewesen?

034. Genau, und kacken Endorphine mit Glitzer und Flausch. So ist das! Klar war ich beim Arzt! Der meinte aber nur, das vergeht schon wieder. Tz.

035. Oh. Das ist mir neu, dass Frauen so was machen. Damit sollten Sie ebenfalls zum Arzt. Hat er dir was verschrieben?

036. Verschrieben? Nein, war alles richtig. Und wenn nicht, hätte ich ja meinen Rotstift in der Tasche.

037. Ja. Tabletten werden verschrieben. Worte auch. Erzähl mir von deinen Knopfmonstern. Was ist das?

038. Die sind meinem etwas verrückten Kopf entsprungen, scheiße süß, aus flauschiger Wolle und bestellbar hier: http://knopfmonster.wordpress.com

039. Und welche Vorteile hätte ich, wenn ich mir eins bestellte? (Ist das der richtige Konjunktiv? Mhm..)

040. Sie würden beweisen, welch grandiosen Geschmack Sie haben, hätten wen zum Kuscheln, könnten lustige Fotos posten. Sie wären geknopfmonstert.

041. Und Sie haben das erfunden? Warst du da betrunken?

042. Ja, Tatsache. Ursprünglich war es eine Bastelidee für ne Schulklasse. Betrunken? Schließen Sie doch nicht immer von sich auf andere. Herrje.

043. Ich wette, ich vertrage mehr als Sie.

044. Ich vertrage mich mit Ihnen. Wetten?

045. Die erste Wette gewinne ich, die zweite verlieren Sie. Es sei denn, Sie sind betrunken.

046. Na denn...wie du sagen würdest: PROOOOOST!!!

047. Gerne. Bin beim dritten. Du?

048. Vierten (Glas Mineralwasser).

049. Boah! Du bist soo krass. Du liebst das Risiko. Das Risiko aufs Klo gehen zu müssen.

050. Jahaaa! Perfekte Pinkel-Pebbs. Aber von irgendwo aus muss man ja twittern.

051. War die angenehme Alliteration Absicht?

052. Also, außergewöhnliche Alliterationen als alternative Ausdrucksform amüsiert alltäglich die Allgemeinheit. Ach, albern, aber attraktiv!

053. Ich werde mich auf dieses verrückte Spiel nicht einlassen. Du bist ohnehin viel schlauer als ich.

054. Selbstverständlich! Sensationelle Sicht! Sind Sie sich sicher?

055. Sowieso! Super Schneesonntag. Situationsbedingte Sofasitzung. Sie so? Sex?

056. Momentan? Mit mordsmäßiger Motivation muss Madame Material machen. Morgen möchten mitunter minderjährige Mädchen und Männchen memorieren.

057. Irgendwas sagt mir, dass Sie das ewig so weiterführen könnten..

058. Na natürlich. Nigelnagelneu! Neckisch, ne? Niemals nervig. Neidisch? Ok ok, Schluss. Mir schnuppe. Oh schwups! Schau, schon wieder. Scheiße.

059. Das erinnert mich irgendwie an diesen Heinz Erhardt Sketch. Kennste?

060. Das Theaterstück mit G? Natürlich. Ich liebe es. Und den Herrn Erhardt auch. 

 
061. Ganz genau. Genial! Du lie.. lieb.. bitte WAS?? Was ist das denn?

062. Oh, wie erklär ich das? Mhmmm...sowas wie Hass. Nur auf links gekrempelt. 

 
063. Oh. Auch interessant: Dinge mit dem Gegenteil erklären. "Was ist schwarz?" - "So was wie weiß. Nur anders."

064. Was ist anders? Wie gleich, nur eben nicht.

065. Hören Sie auf mich zu verwirren. Das muss ich doch bei dir machen.

066. Wer sind Sie denn???

067. Ich bin die Pepps. Sie?

068. Wohl der Vloyt.

069. War ein Tippfehler, den ich nach dem Absenden schon bereute. Hasst du mich jetzt? Zur Erklärung: Hass ist wie Liebe, nur auf links gedingst.

070. Und links ist wie rechts, nur von der anderen Seite geguckt. Und Dings ist wie Bums, aber als ein Wort. Also...nöö. Es sei Ihnen verziehen.


071. Hihi. Du hast Bums gesagt.

072. Haha...du auch.

073. Solche schmutzigen Wörter benutze ich nicht. Wir heben die Niveaulatte mal besser wieder an. Was beschäftigt dich gerade? Hihi. Latte.

074. Ich putze meine Wörter ja regelmäßig. Was mich beschäftigt? Mhm...vieles. Vogelfutter. Klebstreifen. Und Stangensellerie. Hihi...Stange. 

 
075. Hihi. Steifen. Ach Nee.. Ich mag keinen Sellerie. Vogelfutter? Sind Sie gut zu.. öhm.. Mögen Sie Vögel?

076. Manchmal gehe ich mit Schürze, Dutt, Gehstock und einer Bäckertüte alter Brötchen Enten füttern. Und Möwen sind toll. Und Schwäne. Und du.

077. Ich überlege noch, ob der letzte Punkt ein Fragezeichen sein sollte. Wenn du so etwas jetzt schon machst, was machst du dann als Rentnerin?

078. Nee, das war ein Kompliment, Sie Pfeife! Als Rentnerin schicke ich - nörgelnd auf einer Parkbank - meine Enkel los, Oma nen Nierentee holen.


079. Orr. Ich kann doch nicht mit Komplimenten umgehen!  Das Rentnerleben wird bestimmt super. Habe ich jetzt schon Lust drauf.

080. Ehrlich? Denkt man gar nicht bei Ihren bezaubernden Augen. Las Rentierleben, weihnachtlicher Verleser. Aber das ist auch super.

081. Glaub ja nicht, ich wüsste nicht, was du da versuchst. Direkt noch ein Kompliment gemacht. Jaja. Kannst du gut Komplimente annehmen? 

082. Du bist so intelligent! Klar, dass du es durchschaust. Ha! Also, ich bin besser geworden darin. Schlechtes über einen glaubt man leider eher.

083. Hör auf damit. Ich bin nicht integillent. Man glaubt Schlechtes eher? Mit geringem Selbstbewusstsein vielleicht.

084. Sicher meinst du ingellitent. Zumindest ging´s mir früher so, heute kann ich solche Kommentare auch mit nem „Fuck you, I´m awesome!“ abtun.

085. Na, kluk halt. Du weißt schon.. Geht mir auch so. Sind Sie ja auch. Ist auch wichtig, es so zu sehen. Ich mag mich nicht für andere verbiegen.

086. Besser blitzgescheit als donnerdumm. HA! Da war ein Kompliment drin. Sie Schelm! Nicht verbiegen? Gymnastik ist doch so gesund.

087. Sport ist so ungefähr das, was ich am wenigsten gerne (kann man das so sagen?) tue. Sie?

088. Im Zimmer nebenan steht ein neues Laufband und gähnt von Zeit zu Zeit. Muss ich mehr sagen?


089. Ihre Übungen beschränkten sich also auf das schwere Hochwuchten dieses Sportgeräts in deine Wohnung?

090. Hast du ne Macke? Ich wohne im 4.Stock ohne Aufzug. Das Teil wurde geliefert. Ich hätte da sonst vielleicht noch geschwitzt oder sowas. Bäh!

091. Sport ist echt schrecklich. Ich muss immer unters Sauerstoffzelt, wenn ich mir die Schuhe zugemacht habe.

092. Und mir fällt beim Joggen immer das Nutellabrot aus der Hosentasche.

093. Mir ist neulich beim Tauchen die Zigarette ausgegangen.

094. Das ist aber doch gesund dann.

095. Gesund? Ach.. Wenn es danach ginge, dürfte man gar nichts mehr machen.

096. Nichts machen? Das klingt doch nach nem wunderbaren Plan.


097. Das werden wir jetzt auch genauso machen. Wir sind am Ende der DMs. Hat Spaß gemacht. Irgendein schönes schlaues Schlusswort?

098. Öhm...nun ja...bei Ihnen muss das wohl: PROOOOOOOST! lauten. Es war mir eine Ehre, werter Herr Floyd. <3
 

099. Mir auch, verehrte Frau Pebbs. Vielen Dank und (wie Sie ganz richtig sagen) PROOOOOOOOOST!

100. Hoch die Tassen.

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Mittwoch, 19. Dezember 2012

Die 5 nervigsten Weihnachtslieder

Alle Jahre wieder…

Weihnachtslieder, eine immer wiederkehrende Plage für alle Weihnachtsmuffel. Macht man einmal das Radio an oder geht einfach nur in eine deutsche Innenstadt, kommt einem dennoch immer die gleiche musikalische Suppe entgegen. Ich meine nicht die klassischen Weihnachtslieder wie „Stille Nacht, Heilige Nacht“, sondern moderne Popsongs, die, im Grunde genommen, alle sehr ähnlich daherkommen. Was macht einen typischen Pop-Weihnachtssong aus? Ganz einfach: Ein normaler Popsong mit ein bisschen Schmalz im Text gemischt mit den durchlaufenden Weihnachtsschlittenglocken und, nicht zu vergessen, das Wörtchen „Christmas“ im Titel. Jetzt den ganzen Quatsch noch im Dezember auf den Markt werfen und wenn das Ding Erfolg hat, dann läuft es die nächsten 20 Jahre lang im Radio, schließlich gibt es einfach nicht genug Weihnachtslieder, die für 5-6 Wochen "Weihnachtsfeeling" reichen. Noch schlimmer sind nur noch Weihnachts-Konzeptalben oder Hits, die nach diesem Prinzip zu Weihachtssongs "gepimpt" wurden, ganz zu Schweigen von Coverversionen bekannter Weihnachtsmelodien oder einfach Coverlieder, dessen Komponisten man einen Urlaub in Guantanomo wünschen würde. Naja. Es bringt eben Kohle.
Weihnachtslieder: Eine nette Tradition, zu der sich sogar schon Größen wie Bon Jovi, Queen, Lynyrd Skynyrd, Slade, Die Toten Hosen, Bryan Adams, ja sogar die Ramones, haben hinreißen lassen. 
Hier ist meine persönliche Top 5 der nervigsten Weihnachtssongs:


Höchste Chartplazierung in Deutschland: 3

Ein Lied von der mittlerweile bei einem Flugzeugabsturz verstorbenen Künstlerin Melanie Thornton. „Wonderful Dream“ war ihr größter Erfolg, das tragischerweise von dem Album „Ready to Fly“ stammte. Es ist ein Lied, das durch die Werbekampagne eines Zuckerbrauseherrstellers, der den Weihnachtsmann erfand, bekannt wurde. Darin  fallen riesige blinkende Weihnachtstrucks wie die Seuche in eine Stadt ein. Na, wenn das mal nicht romantisch ist. Da fällt mir doch glatt die Handgranate aus der Hand.


Höchste Chartplazierung in Deutschland: 1

Der Klassiker unter den Nerv-Songs und außerdem ein enormer Bestseller und Rekordhalter. Der Song stammt aus der Feder des Komponisten Irving Berlin, der weder schreiben noch Noten lesen konnte und daher auf die Hilfe seiner musikalischen Sekretärin angewiesen war. Bevor er ihr „White Christmas“ diktierte, soll er gesagt haben: „Grab your pen and take down this song. I just wrote the best song I've ever written — heck, I just wrote the best song that anybody's ever written!” Er behielt zumindest aus kommerzieller Sicht Recht. Die Interpretation von Bing Crosby, die zwei Jahre später erschien, wurde zur meistverkauften Single aller Zeiten mit geschätzten 50 Millionen Kopien. Außerdem existieren 500 Coverversionen von diesem Lied! Trotz all des Erfolgs finde ich diesen Song einfach nur noch nervig. An jeder Ecke und von jedem Karussell auf dem Weihnachtsmarkt lallert einem diese Schote entgegen. Prädikat: Damit wurden schon vor 50 Jahren die letzten Typen, die an Weihnachten keinen Besuch hatten, aus der Kneipe vertrieben.
Ein Gedankenexperiment: Man stelle man sich einen besoffenen Bing Crosby vor, der im weißen Anzug Sinatra-like im Ohrensessel vor dem Kamin sitzt, ins Feuer starrt und dieses Lied auf den Lippen hat. Der Chor muss dann wohl sein Hund sein, denn dabei will ihm wohl wirklich niemand zuhören, außer die beknackte Tante aus dem Video. Mit „White“ Christmas war dann womöglich eine nötige Dröhnung gemeint. Aber lassen wir das.


Höchste Chartplazierung in Deutschland: 14

Kotz! Was soll man zu diesem widerlichen Mist noch sagen? Das Lied hat ja so schon alles, was man nicht will: Blöde Phrasierungen, einen schleimtriefend dämlichen Text, Weihnachts-schlittenglocken, die einfach die ganze Länge des Songs nicht aufhören wollen und dann auch noch Frau ich-will-weiße-Hündchen-in-meiner-Umkleide-Mariah Carey. Da ist ja auch noch eine Spieluhr am Anfang! Bah, geh weg!!!  All I want for Christmas is BESTIMMT NICHT you, Mariah!!! Wobei.. Ihre Glocken sind doch sehenswert.



Höchste Chartplazierung in Deutschland: 4

Nein, ich werde mich nicht der Meinung der meisten Menschen anschließen und diesen Song auf Platz 1 setzen. Und zwar, weil ich den Song wirklich nicht für den nervigsten halte. Sicher, gerade in Deutschland wird dieses Lied während der Weihnachtszeit rauf und runter gespielt. Mir persönlich wird immer dann erst bewusst, dass es Richtung Weihnachten geht, wenn ich „Last Christmas“ das erste Mal im Jahr im Radio höre. Das ist meistens, um den Weihnachtsrummel voll ausnutzen zu können, schon Ende November der Fall. „Last Christmas I gave you my heart, but the very next day you gave it away”, singt George Michael jetzt schon seit 28 Jahren. Erstaunlich, dass sich dieser Quatsch auch jedes Jahr aufs Neue in den Charts platziert. Naja, es scheint als wüchsen immer wieder Menschen nach, denen bei diesen Zeilen noch keine Schmalzpocken wachsen. Textlich und musikalisch ist das Lied eigentlich ganz liebenswert. Aber mal ehrlich: Wer gesteht seiner Freundin an Heiligabend, dass er sie liebt, nur um am nächsten Tag von ihr enttäuscht zu werden? War das nicht absehbar? Man will ihm zurufen: Get over it, Georgie! Und dann noch diese Streberfeier im Video inklusive Lamettaschlacht auf der Skihütte! Jedes Jahr sterben so viele Unschuldige bei Lawinenunglücken…


1. Band Aid – Do they know it´s Christmas (1984 und 2004)
Höchste Chartplazierung in Deutschland: 1(1984), 7 (2004)

Es gibt sicher wenig lobenswertere Gründe für ein Charity-Projekt als den Einsatz für hungerleidende Menschen in Afrika. Die Idee hinter dem Song ist sicherlich sinnvoll, immerhin arbeiten hier viele der erfolgreichsten Musiker ihrer Zeit ohne Gage zusammen um mit den Einnahmen zu helfen, was ja auch einiges an Geld eingebracht hat, logisch für die spendenfreudigste Zeit im Jahr. Aber seien wir mal ehrlich: Musikalisch ist dieses Lied wirklich so was von schleimig und nach dem gefühlten 1000. Mal im Radio gedudelt auch vollkommen nervig. Da wären natürlich wieder einmal die typischen Weihnachtsglocken und dann auch noch der ekelhafte 80er-Jahre-Syntheziser im Refrain. Naja, wenn einem das schon auf die Eier geht, dann kann man sich ja immer noch die neue Version von 2004 anhören, die das Wenige, was am Original noch zu ertragen war, komplett verhunzt. Ein Fehler wurde beim Remake allerdings begangen und das betrifft den Text, der nämlich nicht verändert wurde. Was soll denn bitte „There won´t be snow in Africa this Christmastime“ ausdrücken? Ja nee, is kla. Wer kennt nicht die Fotos wie kleine schwarze Kinder in der afrikanischen Savanne einen Schneemann bauen?! WTF? Aha. Darauf werden sie wohl in diesem Jahr verzichten müssen. Interessant ist übrigens, dass Bono in der Neuauflage unbedingt wieder seinen alten Gesangspart einsingen wollte, der eigentlich für Justin Hawkins von The Darkness gedacht war, der im Übrigen auch die höhere Stimme hat. Wahrscheinlich wollte Mr. U2 “seinen” Part von 1984 nicht in einer von einem Anderem besser gesungenen Version hören und setzte sich schließlich unter Protest durch. Fazit: Der Song ist gut gemeint und durch tolle Künstler interpretiert, aber durch das alljährige Wiederholen einfach nur nervtötend. Hochwertige Charity-Großprojekte überlässt man wohl besser Michael Jackson!

Platz 1 und Platz 2 gehen also an das Jahr 1984. Ach ja. Die 80er. 

Denken an meine Worte, wenn Ihnen diese musikalische Weihnachtsschinken aus der Mottenkiste mal wieder begegnen.


Floyd


Dienstag, 26. Juni 2012

Die Spinnen..



Ach.. Da war doch was. Stimmt!  Bloggen. Naja. Von meiner Kreativlosigkeit erzählte ich euch ja schon. Was bleibt? Sich von seinem Alltag inspirieren lassen.
Gestern sah ich im Fernsehen eine Tierdoku über Spinnen. Vogelspinnen um genau zu sein. ("Vögeln?" - "Ich glaub, ich spinne." Für den schlechten Witz komme ich in die Hölle.) Was daran interessant ist? Eigentlich nichts. Ich erzähle dennoch mal um meinem Bildungsauftrag gerecht zu werden:
Bei den Vogelspinnen herrscht eine klare Hierarchie. Die Weibchen sind die Chefs. Scheinbar sind sie evolutionär wichtiger, weil sie für die Aufzucht der Nachkommen und somit Erhaltung der Rasse verantwortlich sind. Wie äußert sich die Überlegenheit? Sie sind stärker, größer und robuster als die Männchen. Kommen wir nun zu Interessanterem: Sex. Männliche Vogelspinnen sind für die Begattung zuständig, die meist relativ unspektakulär abläuft. Ist das Weibchen erst einmal begattet, hat sie ihren Partner "zum fressen gern", im eigentlichen Wortsinn. Die männliche Vogelspinne wird vom Weibchen nach dem Akt meist überwältigt und verzehrt, was relativ leicht ist, denn die Männchen verfügen über eine geringere Ausdauer und sind nach dem Akt ohnehin vollkommen fertig. (Ihr kennt das.) Es ist von Natur aus so vorgesehen, dass das Weibchen den Geschlechtspartner frisst. Stirbt er direkt im Anschluss der Begattung, was auch vorkommen kann, muss sich die feine Dame nicht mal mehr anstrengen ihn zu fangen. So oder so dient das Männchen als kleiner Snack des Weibchens und als erste Futtergrundlage für das beschwerliche Austragen der Eier und der vorherige Nestbau.
Das Schlimmste: Die männliche Spinne ist sich der Tatsache bewusst, dass es nach dem Sex als "Zigarette danach" endet, dass es also demnach nur ein Mal im Leben Verkehr haben kann. Der Vorteil: Es kann Gegenmaßnahmen einleiten. Und das tut es tatsächlich! "JETZT wird es ENDLICH interessant!', höre ich Sie rufen, lieber Leser. Naja. Es geht.
Was tut also der Vogelspinnenmann um seinem postkoitalem Ableben entgegenzuwirken? Es lenkt die Frau ab! Perfekt, oder? Das Männchen fängt eine Beute (zum Beispiel ein Insekt) und verpuppt es in Seide. Und zwar derart sorgfältig, dass das Weib nicht erkennt, was sich im Inneren des Kokons befindet. Dieses "Geschenk" reicht er der Angebeteten dar. Diese ist dann erst einmal überrascht und gerührt und während sie mit Auspacken und Fressen beschäftigt ist, kann der Mann ungestört seinem Sextrieb nachgehen um danach, und das ist viel wichtiger, schnell verschwinden und so dem Tod entgehen. 

Sehr raffiniert. Finden Sie? Ich finde das sehr anstrengend. Die Spinne muss ja vorher arbeiten um eine Beute zu fangen. Deshalb geht es auch noch klüger. Manche Männchen verpuppen lediglich ein Blatt, einen Stein oder Ähnliches oder sie schenken dem Weibchen gar eine leere Seidenhülle. Funktioniert genauso gut. Auf die Ablenkung kommt es an. 
Warum ich Ihnen das alles erzähle? 

Ich sitze seit zwei Stunden nackt auf einem leeren Schuhkarton und nichts passiert. DAS FUNKTIONIERT GAR NICHT!!
Scheiß Spinnen ey.


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Floyd